Horst Kaminsky
deutscher Wirtschaftspolitiker; Präsident der DDR-Staatsbank; SEDGeburtstag: | 20. März 1927 Markranstädt |
Nation: | Deutschland (DDR) |
Geburtstag: | 20. März 1927 Markranstädt |
Nation: | Deutschland (DDR) |
Internationales Biographisches Archiv 42/1988 vom
Horst Kaminsky wurde am 20. März 1927 in Markranstädt bei Leipzig geboren. K. der zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolvierte, schloß sich 1944 noch der NSDAP an. Sein späteres wirtschaftswissenschaftliches Studium schloß er als Diplom-Wirtschaftler ab. K. wurde nach dem Krieg Mitglied der SED.
Nach 1945 war K. zunächst in der volkseigenen Industrie tätig, ehe er die oben erwähnte akademische Ausbildung erhalten konnte, so zeitweise als Hauptbuchhalter und Werkleiter im VEB Askania in Teltow bei Berlin. Später arbeitete er als Hauptabteilungsleiter im Ministerium für Allgemeinen Maschinenbau, als Mitarbeiter der Staatlichen Plankommission und des Volkswirtschaftsrates.
Von 1964-74 war K. 1. Stellvertretender Minister und Staatssekretär im Ministerium der Finanzen. Gleichzeitig wirkte er als Vorsitzender des Redaktionskollegiums der Zeitschrift "Sozialistische Finanzwirtschaft".
Als im April 1974 die bisherige Präsidentin der Staatsbank der DDR, Frau Margarete Wittkowski, aus gesundheitlichen Gründen auf eigenen Wunsch von ihrem Amt entbunden wurde, ernannte der Ministerrat K. Anfang Mai 1974 zum Präsidenten der Staatsbank der DDR. In dieser Eigenschaft gehört K. seither auch dem Ministerrat der DDR ...