Die aus der Ukraine stammenden Brüder Vitali und Wladimir Klitschko gehörten in den 2000er Jahren zu den prägenden Boxsportlern im internationalen Schwergewicht. Nachdem Vitali im Juni 2003 den Titelkampf gegen WBC-Champion Lennox Lewis noch verloren hatte, konnte er den prestigeträchtigen WBC-Gürtel im Jahr darauf an sich reißen, musste ihn aufgrund einer langwierigen Verletzungspause im November 2005 aber zurückgeben und beendete seine Karriere. Im Herbst 2008 gab Klitschko sein Comeback, gewann den Titel erneut und verteidigte ihn bis zu seinem endgültigen Karriereende 2013 mehrfach. Bereits während seiner Laufbahn war Klitschko politisch aktiv gewesen, nach dem Karriereende konzentrierte er sich ganz auf die Politik in seinem Heimatland Ukraine und wurde 2014 ins Bürgermeisteramt der Hauptstadt Kiew gewählt, in dem er 2015 und 2020 bestätigt wurde.
Laufbahn
Anfänge als erfolgreicher Kickboxer Erstes Boxtraining erhielt Vitali Klitschko als 14-Jähriger im Armeesportklub seiner Heimatstadt Kiew. Bevor sich der für sein Alter ...