Manuel Marítnez Santana war in den sechziger Jahren einer der weltbesten Tennisspieler und der einzige Europäer, der es mit der schier erdrückenden australischen Übermacht aufnehmen konnte. Zweimal führte der Sandplatzspezialist Spanien ins Davis-Cup-Finale gegen Australien, wo die Iberer aber jeweils chancenlos waren. Aber auch auf Grand-Slam-Ebene sorgte "Manolo", wie ihn seine Fans nannten, für Furore, siegte in Paris, Wimbledon und Forest Hills. Nach seiner aktiven Laufbahn blieb er seinem Sport erhalten und betreute zuweilen spanische Davis-Cup-Teams.
Laufbahn
Manuel Santana kam als Balljunge im Velasquez-Tennis-Club von Madrid mit dem "weißen Sport" in Berührung. Er war nicht unbedingt vom Spiel fasziniert, er machte es hauptsächlich der Trinkgelder wegen, die er dringend zur Aufbesserung seines Lebensunterhalts benötigte. Als er mit der Zeit selbst die Bälle übers Netz zu schlagen begann, nahm sich Romero Giron, ein reicher Unternehmer, des hageren Burschen an und ermöglichte ihm ...