deutscher Handballspieler und -trainer; 223-facher Nationalspieler, Weltmeister 2007, Europameister 2004, Olympiazweiter 2004; zweifacher EHF-Cup-Sieger, deutscher Meister 2003, DHB-Pokalsieger 2002; als Trainer DHB-Pokalsieger 2020
Erfolge/Funktion:
223 A-Länderspiele (820 Tore)
Weltmeister 2007
Europameister 2004
Deutscher Meister 2003 (jew. als Spieler)
DHB-Pokalsieger 2020 (als Trainer)
* 26. Juni 1977 Neuss
Nach fünfzehn Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zum TBV Lemgo beendete Florian Kehrmann Ende Mai 2014 seine Karriere als aktiver Handballer. Der Rechtsaußen, Zweiter bei der Wahl des "Welthandballers des Jahres" 2006 und viele Jahre einer der weltbesten Spieler auf seiner Position, feierte mit seinem Klub nationale und internationale Erfolge und wurde mit der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB), für die er 223 Länderspiele (820 Tore) bestritt, Europa- und Weltmeister. Nach dem Ende seiner Spielerkarriere wurde Kehrmann im Dezember 2014 Cheftrainer "seines" TBV Lemgo und rettete die Mannschaft vor dem drohenden Abstieg. Danach trug er maßgeblich zur sportlichen und wirtschaftlichen Konsolidierung des Klubs bei. Im Juni 2021 landete er seinen ersten Coup, als er mit seiner Mannschaft DHB-Pokalsieger wurde. Dabei blieb es vorerst, doch Kehrmann galt bald als einer der besten Trainer der Liga und wurde wiederholt auch als Bundestrainer ins Gespräch gebracht.