Als Sabine Lisicki im April 2009 in Charleston ihr erstes WTA-Turnier gewann, war dies die Initialzündung für einen rasanten Aufstieg. Schon fest eingeplant für die Rolle der neuen deutschen Tennisheldin, musste sich die Berlinerin nach einem drastischen verletzungsbedingten Karriereknick erst wieder mühsam aus dem Niemandsland der Weltrangliste hochkämpfen und nach ihrem Comeback eine weitere Durststrecke überwinden, ehe sie mit ihrem Powertennis 2013 endgültig in der Weltspitze angekommen schien. Nachdem sich die als "Bum Bum Bine" gefeierte Lisicki unbekümmert ins Finale von Wimbledon sowie in die Herzen der Fans gespielt und einen medialen Hype ausgelöst hatte, "wie ihn das deutsche Tennis seit der Becker-Graf-Ära nicht mehr erlebte", so das tennis magazin (Jan./Feb. 2014), ging es für sie dann aber steil bergab. Ein sportlicher Rückschlag folgte auf den anderen, und in der Weltrangliste rutschte die einstige Nummer zwölf im Frühherbst 2016 sogar zwischenzeitlich wieder aus den Top 100 heraus.
Laufbahn
Beginn ihrer Laufbahn Begonnen mit ...