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Walter Benjamin

Walter Benjamin

deutscher Schriftsteller und Kulturphilosoph
Geburtstag: 15. Juli 1892 Berlin
Todestag: 26. September 1940 Port-Bou (Spanien) (Suizid)
Nation: Deutschland - Bundesrepublik

Internationales Biographisches Archiv 49/1999 vom 29. November 1999 ()
Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 43/2020


Blick in die Presse

Herkunft

Walter Benjamin (Pseudonyme u. a.: A. Ackermann, Ardor, Anni M. Bie, C. Conrad, Karl Gumlich, Detlev Holz) wurde als Walter Benedix Schönflies Benjamin geboren und stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Familie. Er wuchs zusammen mit einem Bruder Georg und einer Schwester Dora in Berlin auf. Durch seine Urgroßmutter Eulalia van Geldern war er mit Heinrich Heine verwandt.

Ausbildung

B. besuchte 1902-1912 den gymnasialen Zweig der Kaiser-Friedrich-Schule in Berlin-Charlottenburg und 1905-1907 das Landerziehungsheim Haubinda. Nach dem Abitur studierte er Philosophie in Freiburg, Berlin und Bern. Er war in der Jugendbewegung und vor allem für die Freie Schulgemeinde des liberalen Reformpädagogen Gustav Wyneken engagiert und schloss Freundschaften mit dem Philosophen und großen Judaisten Gerhard (Gershom) Scholem und Ernst Bloch, den er nach der Übersiedelung nach Bern im Jahre 1917 kennen lernte. 1919 promovierte B. in Bern mit der literaturphilosophischen Arbeit "Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik" zum Dr. phil.

Wirken

Mit dem Versuch einer germanistischen Universitätskarriere scheiterte B. Anfang der 20er Jahre. Seine viel gerühmte und geschmähte Arbeit über Goethes "Wahlverwandtschaften" und der als Habilitationsschrift an der Universität Frankfurt/Main eingereichte und wieder zurückgezogene Text "Ursprung des deutschen Trauerspiels" entstanden in dieser Zeit. Das Goethe-Essay brachte B. die Bewunderung und Freundschaft Hugo von Hoffmannsthal und die Ablehnung des in der damaligen Literaturszene einflussreichen Stefan-George-Kreises ein. B.s Kontraposition zum bürgerlich-akademischen Wissenschaftsbetrieb wurde durch das Zusammentreffen mit der lettischen Kommunistin Asja Lacis im Jahre 1924 und mit dem späteren Soziologen und Vordenker der Frankfurter Schule, Theodor W. Adorno, noch verstärkt. Prägende Einflüsse gingen ferner von dem Erforscher der jüdischen Mystik, Scholem, von Bert Brecht, den B. im Pariser Exil traf, und von Georg Lukács aus. B. sympathisierte mit dem Zionismus und definierte das Judentum als "vornehmster Träger und Repräsentant des Geistigen", er bekannte sich zum Kommunismus auf der Grundlage eines ethischen Humanismus und fand neue Bindungen in der Kritischen Theorie.

Finanziell unterstützt vom Elternhaus, arbeitete B. bis zu seiner Flucht vor den Nationalsozialisten im Juni 1933 als Publizist und Mitarbeiter der "Literarischen Welt", als Kulturphilosoph und Übersetzer. Er veröffentlichte den Angaben des B.-Biographen Werner Fuld zufolge bis 1933 über 300 Artikel zur Literaturtheorie und -kritik und übertrug u. a. Baudelaires "Tableaux Parisiens", Balzacs "Ursula Mirouet" und vor allem Marcel Proust ins Deutsche. 1929 legte er die bedeutende Studie "Zum Bilde Prousts" vor. Mit Proust, dessen Rezeption in Deutschland er mit auf den Weg brachte, fühlte sich B. wahlverwandt, und er fürchtete mitunter, über dessen Roman "Recherche du temps perdu" in eine "süchtige Abhängigkeit" zu geraten, wie er einem Freund gestand (vgl. NZZ, 7.10.1961). 1928 brachte Rowohlt von B. unter dem Titel "Einbahnstraße" eine Sammlung aphoristischer Kurztexte heraus, und um 1930 schrieb B. sein autobiographisches Erinnerungsbuch "Berliner Kindheit um Neunzehnhundert", das in Teilen in Zeitungen publiziert wurde. Als Ganzes erschien dieser zu den schönsten Prosawerken des 20. Jahrhunderts gerechnete Band erst 1950, zehn Jahre nach B.s Tod.

Da B. unter der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland keine Existenzgrundlage mehr sah, emigrierte er nach Paris. Hier war er finanziell nahezu ausschließlich auf das Institut für Sozialforschung angewiesen, das Max Horkheimer leitete. Die Freundschaft mit Brecht, über den er bis 1939 wichtige Untersuchungen und Kommentare publizierte, mit Horkheimer und Adorno verstärkte seine sozialpolitischen Interessen. 1934-1940 zählte er zu den Autoren der Zeitschrift für Sozialforschung und musste in dieser Eigenschaft manche Demütigung hinnehmen. Adorno warf ihm u. a. "Vulgärmarxismus" vor und lehnte Texte ab. B.s Aufsätze "Der Autor als Produzent" (1934) und "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (1936) wirkten später entschieden und nachhaltig in die 68er-Studentenbewegung ein. Zum Sinn des Daseins, aber auch zur existentiellen Bedrohung wurde für B. in Paris die Arbeit an seinem später "Passagen" genannten Werk über "Paris, die Hauptstadt des 19. Jahrhunderts". Schon in den Jahren 1927-1930 hatte er ohne definitives Ergebnis an einem Aufsatz über die Pariser Einkaufspassagen gearbeitet und wollte damit die materialistische Geschichtstheorie um Erkenntnisse der kollektiven Traumdeutung bereichern. 1934 nahm er das Projekt wieder auf, die Arbeit band ihn fortan an die Bibliothèque Nationale und an Paris, wo das Leben für den jüdischen Intellektuellen nach dem Hitler-Stalin-Pakt immer enger wurde. Die unermüdliche Arbeit an seiner umfangreichen Sammlung von Exzerpten und Reflexionen, die sein Hauptwerk und zugleich Summe seines Denkens und Wissens werden sollte, bezeichnete B. nunmehr als ein "Wettrennen mit dem Krieg". Bis 1939 wollte er sich dennoch nicht mit dem Gedanken an Emigration vertraut machen. Der Entzug der deutschen Staatsangehörigkeit auf Betreiben der Gestapo und die deutsche Kriegserklärung an Frankreich 1940 veränderten die Situation von B. dramatisch, und er bemühte sich nun ernsthaft um ein Ausreisevisum in die USA oder nach Palästina. Sein letzter vollendeter Text waren die "Thesen zum Begriff der Geschichte", in dem er radikal mit der blinden Fortschrittsgläubigkeit abrechnete. Als die französische Regierung politische Emigranten verhaften ließ, war im Herbst 1939 auch B. darunter, der zusammen mit Hans Sahl und Hermann Kesten drei Monate lang in Nevers in einem Lager interniert wurde. Durch die Intervention einflussreicher französischer Freunde kam er Ende Nov. 1939 frei und konnte nach Paris zurückkehren. Als die deutsche Wehrmacht in der französischen Hauptstadt einrückte, floh der schwer herzkranke B., nachdem er sein "Passagen"-Manuskript in der Nationalbibliothek von George Bataille hatte verstecken lassen, in den Süden Frankreichs. Er verbrachte zwei Monate in Lourdes und ging dann Mitte Aug. 1940 nach Marseille, wo sein Visum für die USA, das Horkheimers Institut in New York erwirkt hatte, bereitlag. Weil die Vichyregierung ihm die Ausreisepapiere verweigerte, schloss sich B. einer Gruppe von Flüchtlingen an und kam mit ihr auf Schleichwegen am 26. Sept. 1940 in der kleinen katalanischen Grenzstadt Port-Bou an. Dort verweigerten ihm die Beamten den Stempel zur Weiterreise. Diese Tatsache soll den erschöpften B. so in Panik versetzt haben, dass er mit einer tödlichen Dosis Morphium den Freitod wählte. Die Umstände seines Todes, zu dem Brecht das Gedicht "Zum Freitod des Flüchtlings W. B." schrieb, blieben ungeklärt. B. wurde auf dem Friedhof von Port-Bou begraben. Neben einer Plakette auf einem Massengrab und einer Gedenktafel an der Friedhofsmauer erinnert auf dem Platz vor dem Friedhof ein 1994 eingeweihtes Denkmal des israelischen Bildhauers Dani Karavan an den Schriftsteller. Es trägt in fünf Sprachen das B.-Zitat: "Schwerer ist es, das Gedächtnis der Namenlosen zu ehren, als das der Berühmten. Dem Gedächtnis der Namenlosen ist die historische Konstruktion geweiht."

Das umfangreiche und disparate Werk von B. fand erst Ende der 60er Jahre im Zusammenhang mit der 68er-Studentenbewegung international Beachtung. 1947 ließ Bataille den größten Teil der in der Pariser Nationalbibliothek verborgenen Aufzeichnungen, Skizzen und Materialien von B.s Projekt über "Paris, die Hauptstadt des 19. Jahrhunderts" Adorno zukommen. Seit 1950 lagerte dieses Manuskript in Frankfurter Archiven, und es wurde 1983 als zweibändiges "Passagenwerk" dann zugänglich gemacht. 1955 gaben Theodor W. Adorno, Gretel Adorno und Friedrich Podszus die "Schriften" von B. in zwei Bänden im Suhrkamp Verlag heraus, und Siegfried Unseld besorgte 1961 unter dem Titel "Illuminationen" eine Auswahl aus den Schriften, ergänzt um zum Teil noch nie gedruckte Texte. "Eine allgemeinere Rezeption Benjamins könnte für die geistige Situation unserer Gegenwart wünschenswerte Folgen haben", schrieb Unseld in der Nachbemerkung zum Band "Illuminationen". 1963 legte der Suhrkamp Verlag B.s "Städtebilder" vor, die 1992 durch die Texte "Weimar" (1928) und "Nordische See" (1930) sowie durch Stadtfotografien der Wienerin Anna Blau ergänzt wurden. 1979 brachte Werner Fuld die erste Walter-Benjamin-Biographie ("Walter Benjamin - Zwischen den Stühlen. Eine Biographie") auf den Buchmarkt, die sich nach Meinung von Fritz J. Raddatz "wie ein intelligenter Entwurf" las (vgl. ZEIT, 6.4.1979). Anfang der 80er Jahre machte sich der Herausgeber von B.s Gesamtwerk, Rolf Tiedemann, erfolglos auf die Suche nach einem mysteriösen letzten Manuskript des genialen Kulturtheoretikers, das dieser mit buchstäblich letzter Kraft nach Spanien getragen haben soll, wo es dann verloren ging. Zum 25. Todestag Adornos gab Henri Lonitz 1994 den vollständigen Briefwechsel zwischen B. und Adorno aus den Jahren 1928-1940 heraus, und 1996 lagen die ersten beiden, die Jahre 1910-1924 umfassenden Bände der "Gesammelten Briefe" von B. vor, die nach Einschätzung der Neuen Zürcher Zeitung (6./7.7.1996) geeignet sind, "die Aura, die den Denker umgibt, zu entmystifizieren". Scholem und Adorno hatten bereits 1966 die erste Sammlung der Briefe publiziert und waren damals wegen ihrer Auswahl und Kommentierung im Vorfeld der Studentenbewegung heftig attackiert worden.

Die jahrzehntelangen, offenkundig auch politisch motivierten Schwierigkeiten mit B. sind nach Meinung der Fachkritik mit in seiner Person begründet. Im Menschlichen sorgte allein die Freundschaft mit Scholem für Aufhellung, und im intellektuellen Bereich blieb die frühe Heimatlosigkeit das Charakteristikum. "In sich und seinem Verhältnis zu anderen setzte er rückhaltlos den Primat des Geistes durch, der an Stelle von Unmittelbarkeit sein Unmittelbares wurde", urteilte Adorno über B., den Jürgen Habermas in seiner Frankfurter Rede zu B.s 80. Geburtstag "einen konservativen Kritiker" nannte. Er verwies damit auf den kulturhistorischen Sammler, Archivar und Fährtensucher B., der die Zeugnisse einer unwiederbringlichen Vergangenheit als Texte zitierte, die "Verpflichtendes sagen über eine menschenwürdige Zukunft, die allein realisiert werden kann, wenn die lebendige Erinnerung Kontinuität stiftet" (vgl. SZ, 27.9.1972). Festzuhalten bleibt, dass kaum ein deutscher Autor literaturkritischer, geschichtstheoretischer und kunstphilosophischer Schriften einen solchen postumen Ruhm erreichte wie B.

7. August 2002: Presseberichten zufolge ist der britische Architekt Norman Foster mit dem Bau des Sitzes der Walter-Benjamin-Stiftung im nordspanischen Port Bou beauftragt worden. Foster soll das alte Rathausgebäude des Ortes zum ständigen Sitz der vor zwei Jahren gegründeten "Stiftung zur Erforschung von Leben und Werk Benjamins" umbauen.

30. Oktober 2003: Die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur (Reemtsma-Stiftung) gibt bekannt, dass der in Frankfurt am Main aufbewahrte Nachlass von Walter Benjamin nach Berlin in ein neues Walter-Benjamin-Archiv gehen solle, das nach seinem Aufbau einen Teil der Akademie der Künste bilde.

Familie

B.s 1917 geschlossene Ehe mit Dora Sophie Pollak wurde 1930 geschieden. Sein Sohn Stefan kam 1918 zur Welt.

4. November 2015 - 3. Februar 2016: Das Tel Aviv Museum of Arts zeigt die Ausstellung "Walter Benjamin: Exilic Archive" mit ausgewählten Exponaten aus dem Walter-Benjamin-Archiv in der Berliner Akademie der Künste. Es ist das erste Mal, dass Teile aus dem Nachlass Benjamins in Israel gezeigt werden. Begleitet wird die Ausstellung von Kunstwerken, die auf sein Leben Bezug nehmen (u. a. von Yona Friedman und Haim Steinbach).

Werke

Veröffentlichungen u. a.: "Ursprung des deutschen Trauerspiels" (28), "Einbahnstraße" (28), "Zum Bilde Prousts" (29), "Berliner Kindheit um Neunzehnhundert" (50 und 87), "Städtebilder" (63), "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (63), "Zur Kritik der Gewalt" (65), "Versuche über Brecht" (66; erw. 88), "Über Literatur" (69), "Berliner Chronik" (70), "Lesezeichen" (70), "Über Haschisch" (72), "Denkbilder" (74), "Moskauer Tagebuch" (80), "Über Kafka" (81), "Das Passagenwerk" (83; 2 Bde.), "Aufklärung für Kinder" (84).

2002: Walter Benjamin: "Medienästhetische Schriften". 2002.

2005: Gretel Adorno/Walter Benjamin: "Briefwechsel 1930 - 1940". Hrsg. v. Christoph Gödde u. Henri Lonitz. 2005.

2010: Walter Benjamin: "Über den Begriff der Geschichte. Werke und Nachlass". Kritische Gesamtausgabe Bd. 19. Hrsg. von Gérard Raulet. 2010.

2011: Walter Benjamin: "Kritiken und Rezensionen". Kritische Gesamtausgabe Band 13.1 und 13.2. Hrsg. von Heinrich Kaulen. 2011.

8. April 2011 - 19. Juni 2011: Das Architekturmuseum in München zeigt unter dem Titel "Walter Benjamin: Eine Reflexion in Bildern" das Film-Projekt „Walter Benjamin. Constelaciones“ des Círculo de Bellas Artes in Madrid, eine filmische Montage, die versucht, die wichtigsten Konzepte Benjamins zu visualisieren. Ergänzt wird der Film durch die Zusammenstellung einiger wichtiger Architektur-Bild-Text-Relationen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalogbuch.

12. Oktober 2011 - 5. Februar 2012: In einer Ausstellung im Musée d'art et d'histoire du Judaïsme in Paris sind Teile aus dem Nachlass von Walter Benjamin zu sehen.

2013: Walter Benjamin: "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit". Hrsg. von Burkhardt Lindner u. a. 2013.

2017: Walter Benjamin: "Über Städte und Architekturen". Hrsg: Detlev Schöttker (2017). [Zusammenfassende Neuauflage].

Literatur

2000: Wolfgang Bock: "Walter Benjamin - Die Rettung der Nacht. Sterne, Melancholie und Messianismus". 2000.

2000: Geret Luhr (Hrsg.): "Was noch begraben lag. Zu Walter Benjamins Exil". Briefe und Dokumente. 2000.

2000: Alexander Honold: "Der Leser Walter Benjamin. Bruchstücke einer Literaturgeschichte". 2000.

2004: Cornelia Zumbusch: "Wissenschaft in Bildern". 2004.

2004: Frederik Hetmann: "Reisender mit schwerem Gepäck. Die Lebensgeschichte des Walter Benjamin". 2004

2005: Burkhardt Lindner (Hrsg.): "Benjamin-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung". 2005.

2007: Heinz Brüggemann: "Walter Benjamin über Spiel, Farbe und Phantasie". 2007.

2008: Barbara Hahn, Erdmut Wizisla (Hrsg.): "Walter Benjamins 'Deutsche Menschen'". 2008.

2009: Jean-Michel Palmier: "Walter Benjamin. Leben und Werk". Aus dem Französischen. 2009.

2010: Sigrid Hauser: "Der Fortschritt des Erinnerns. Mit Walter Benjamin und Dani Karavan in Portbou". 2010.

2010:  Vittoria Borsò [Hrsg.]: "Benjamin - Agamben. Politik, Messianismus, Kabbala". 2010.

2010:  Uwe Steiner: "Walter Benjamin. An introduction to his work and thought". 2010.

2010:  Marian Mičko: "Walter Benjamin und Georg Simmel". 2010.

2011: Wolfgang Matz: "Eine Kugel im Leibe. Walter Benjamin und Rudolf Borchardt. Judentum und deutsche Poesie". 2011.

2012: Momme Brodersen: "Klassenbild mit Walter Benjamin. Eine Spurensuche". 2012.

2013: Eli Friedlander: "Walter Benjamin. Ein philosophisches Portrait". Aus dem Englischen. 2013.

2014: Uwe-Karsten Heye: "Die Benjamins. Eine deutsche Familiengeschichte". 2014.

2015: Edmunt Wizisla (Hrsg.): "Begegnungen mit Benjamin". 2015.

2016: Lorenz Jäger: "Walter Benjamin. Das Leben eines Unvollendeten" (2016).

15. März 2016: Uraufführung an der Opéra de Lyon: "Benjamin, dernière nuit" von Michel Tabachnik und Régis Debray (Libretto). Musikalische Leitung: Bernard Kontarsky. Regie: John Fulljames. Lyrisches Drama über die letzten Tage von Walter Benjamin in Port Bou.

26. Oktober 2017 - 28. Januar 2018: In der Berliner Akademie der Künste wird eine Ausstellung über Walter Benjamin und Bertolt Brecht ("Benjamin und Brecht. Denken in Extremen") gezeigt.

2018: Wolfram Eilenberger: "Zeit der Zauberer. Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919-1929" (2018).

3. Juni 2018: Uraufführung an der Staatsoper Hamburg: "Benjamin" von Peter Ruzicka. Dirigat: Peter Ruzicka. Regie: Yona Kim.

2019: Stuart Jeffries: "Grand Hotel Abgrund. Die Frankfurter Schule und ihre Zeit" (2019).

2019: Jean-Michel Palmier: "Walter Benjamin. Lumpensammler, Engel und bucklicht Männlein. Ästhetik und Politik bei Walter Benjamin" (2019).

2020: Gérard Lauret: "'Das befristete Dasein des Gebildeten'. Benjamin und die französische Intelligenz" (2020).

2020: Howard Eiland/Michael W. Jennings: "Walter Benjamin. Eine Biographie" (2020).

2020: Eva Weisweiler: "Das Echo deiner Frage. Dora und Walter Benjamin. Biografie einer Beziehung" (2020).

Walter Benjamin



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