Heinz Hoffmann
deutscher Politiker und General (DDR); SEDGeburtstag: | 28. November 1910 Mannheim |
Todestag: | 2. Dezember 1985 Berlin (Ost) |
Nation: | Deutschland (DDR) |
Geburtstag: | 28. November 1910 Mannheim |
Todestag: | 2. Dezember 1985 Berlin (Ost) |
Nation: | Deutschland (DDR) |
Internationales Biographisches Archiv 08/1986 vom
Heinz (Karl-Heinz) Hoffmann war ein Mannheimer Arbeitersohn. Er erlernte das Handwerk eines Maschinenschlossers, fand als 16jähriger Anschluß an den kommunistischen Jugendverband (KJVD) in Mannheim-Jungbusch und trat 1930 in die KPD ein. Nach dem politischen Umschwung 1933 war H. zunächst im illegalen Parteiapparat tätig, ging dann aber 1935 in die Sowjetunion, wo er zunächst die Internationale Leninschule in Moskau, später (ab 1936) die Frunse-Militär-Akademie besuchte. 1937 beteiligte er sich unter dem Kommando des späteren Ministers für Staatssicherheit in der DDR, Wilhelm Zaisser, als Bataillonskommandeur und später als Politkommissar des "Hans-Beimler-Bataillons" in den Reihen der XI. Internationalen Brigade am Spanischen Bürgerkrieg. Er wurde damals schwer verwundet.
Nach dem Sieg General Francos ging H. zunächst als KP-Agent nach Frankreich, später dann aber über Skandinavien (39) wieder in die Sowjetunion. Hier erhielt er von 1941-43 die für seine späteren Aufgaben notwendige Ausbildung an der Kominternschule in Kuschnarenkowo bei Ufa, außerdem eine weitere militärpolitische Schulung und die sowjetische Staatsbürgerschaft. Zeitweise stand er als Oberleutnant in den ...