Eberhard Stern
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Internationales Biographisches Archiv
Eberhand Stern wurde am 9. Mai 1916 in Kolberg (Ostsee) geboren. Er besuchte das Gymnasium bis zur Reifeprüfung und anschliessend die Staatliche ingenieurschule. Danach war er in Berlin seit 1941 als Konstruktionsingenieur und anschliessend als selbständiger Konstrukteur beim OT-Stab tätig. Im Jahre 1943 übernahm er als Leiter die väterlichen Stahlbaubetriebe in Berlin, die er im Herbst 1945 mit 400 Angestllten wiederaufbaute, durch Sequestierung jedoch wieder verlor.
Nachdem er bis dahin politisch nicht tätig gewesen war, zog er im Jahre 1949 die Sozialistische Reichspartei (SRP) in Berlin auf und wurde zum 1. Landesvorsitzenden gewählt. Nach der Auflösung der SRP im Jahre 1951 und der Gründung der Deutschen Sozialistischen Partei (DSP) wurde er zum 1. Vorsitzenden dieser Partei gewählt und führte nach deren Verbot deren Auflösung in Berlin durch.
In ihrer Nummer 42 vom 20. Okt. 1951, brachte die "Münchner Illustrierte" vor einem Münchner Notar von St. zu Protokoll gegebene eidesstattliche Erklärungen zum Abdruck, in denen St. die SRP nachträlgich als Kommunistische Tarnorganisation anschuldigte. Im einzeinen behauptete er u.a. das jetzige Mitglied des Parteirats der DSP, Graf Westarp, habe u.a. in seiner Wohnung einen kommunistischen Struktionar empfangen, um mit ihm über finanzielle Dinge zu sprechen, auch habe er durch den Crafen Rolf von Thun, Verbindungsmann des Politbüros der SED, 32 000 D-Mark West erhalten. Ferner veröffentlichte St. ein Abkommen der DRP mit der DP vom Nov. 1950 über Verantwortungsschutz und gegenseitige Unterstützung bei den bevorstehenden Berliner Wahlen.
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