Britta Siegers ist die erste deutsche Behindertensportlerin, die in zwei grundverschiedenen Sportarten an den Paralympics teilgenommen hat. Von 1984 bis 1992 startete sie im Schwimmen und gewann dabei 13 Medaillen, darunter acht goldene. Allein im Wasser summieren sich ihre Erfolge auf 131 Titel - gewonnen bei Welt-, Europa- und deutschen Meisterschaften. Nachdem Britta Siegers 1992 ihre leistungssportliche Karriere im Schwimmen beendet hatte, versuchte sie sich im Rollstuhl-Tennis. Was in dieser Sportart mit einem Schnupperkurs begann, fand in ihrem Start bei den Paralympics 2004 ihren Höhepunkt. Auch wenn sie in Athen im Viertelfinale scheiterte und keine Medaille gewann, so war sie mit ihren Leistungen mehr als zufrieden. Ihre Grundhaltung hatte sie bereits vor Beginn der Paralympics 2004 erläutert: "Ich habe meine Ziele nie an Medaillen festgemacht" (www.sport-channel.com).
Laufbahn
Britta Siegers verlor im Alter von zwei Jahren bei einem Zugunglück beide Beine. Durch den Rehabilitations-Sport fand sie 1969 den ...