deutscher Offizier; seit Nov. 2013 Vorsitzender des Deutschen BundeswehrVerbandes; Oberst
* 1974 Bad Köngishofen im Grabfeld
Herkunft
André Wüstner wurde 1974 in Bad Königshofen im Grabfeld (Unterfranken) geboren.
Ausbildung
W. trat 1994 nach dem Abitur als Offiziersanwärter in die Bundeswehr ein.
Wirken
Er durchlief im Rahmen seines Werdegangs verschiedenste Stabs-, Ausbildungs- und Führungsverwendungen auf unterschiedlichen Ebenen. U. a. absolvierte er den Lehrgang Generalstabs-/Admiralstabsdienst mit internationaler Beteiligung an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.
Bei Auslandseinsätzen wie beispielsweise im Kosovo sowie in Afghanistan geriet W. mehrfach in extreme Gefahrensituationen: So etwa 2005 in Afghanistan während seines fünfmonatigen Dienstes als Panzergrenadier-Kompaniechef bei einem Anschlag in Kabul, bei dem zwei Kameraden schwer verletzt wurden.
Nach Beendigung seines aktiven Dienstes führte W. von 2008 bis 2013 den Gesamtvertrauenspersonen-Ausschuss, das höchste soldatische Beteiligungsgremium beim Bundesministerium für Verteidigung.
Im Nov. 2009 wurde W. zum zweiten stellv. Bundesvorsitzenden des Deutschen BundeswehrVerbandes (DBwV) gewählt. Der Verband gilt quasi als Gewerkschaft der Soldaten und Soldatinnen, die die Interessen von über 200.000 aktiven und ehemaligen Bundeswehr-Angehörigen (auch Zivilbeschäftigte) vertritt.
Im Nov. 2013 wählten ihn die Delegierten der Hauptversammlung des DBwV als Nachfolger von Ulrich Kirsch zum DBwV-Bundesvorsitzenden (96,4 % der Stimmen). W. übernahm als erster und mit 39 Jahren ...